Ostfriesland 2012

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24.08. - 26.08.2012 Ostfriesland

Freitag 24.08.2012
Um 14.30 Uhr fahren wir los. Wir haben uns entschlossen, teilweise die Autobahn zu benutzen, da sich die B70 in Richtung Leer endlos hinzieht und mit Blitzern bestens bestückt  ist. Gegen 19.00 Uhr treffen wir in Middels-Westerloog beim Gästehaus Sobottka an. Die Wirtin Karin Sobottka erkennt mich wieder, ich war 2002 und 2003 mit zwei anderen Kollegen schon mal hier. Das Bier ist noch genauso gut wie damals. Wir erfahren, dass der Gastronomiebetrieb nur noch für die Pensionsgäste aufrecht gehalten wird. Es gibt auch keine Speisekarte mehr, gekocht wird nach Absprache bzw. in Verbindung mit dem dazugehörigen Cateringbetrieb. Heute gibt’s Matjes mit Bratkartoffeln, damit trifft sie genau unseren Geschmack. Wir verbringen noch etwas Zeit auf der kleinen Terrasse und ziehen uns dann auf die Zimmer zurück. Ich schau mir noch das Eröffnungsspiel der Bundesliga (Bremen – Dortmund) an.

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Samstag 25.08.2012
Das Frühstück haben wir für 08.30 Uhr vereinbart. Es gibt reichlich zu futtern: warme Brötchen, Schwarzbrot, diverse andere Brotsorten, Marmelade, Käse, Wurst, O-Saft, Kaffee, Cola für Ralf = perfekt. Nach dem Frühstück drehen wir eine Runde durch Pfalzdorf (nicht das bei Goch, sondern bei Aurich) und fahren anschließend zum Moormuseum nach Moordorf.  Die auch "Museum der Armut" genannte Anlage zeigt die 200jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie.  Kaum vorstellbar, dass man so mal gelebt hat. Wir beschließen, das Otto-Huus in Emden erst mal auszulassen und fahren weiter nach Suurhusen. Hier steht der mit einer Neigung von 5,19 Grad schiefste (Kirch-)Turm der Welt. Wir geraten in eine Führung und lassen uns einige Anekdoten aus der Kirchengeschichte erzählen. Weiter geht es nach Pilsum zum wohl bekanntesten Leuchtturm in Ostfriesland, da wir schon mal da waren, bleiben wir an der Fischbude hängen und sehen den Turm nur von weitem. Nächster Stopp ist natürlich in Greetsiel, ein Eis am Hafen (das Hörnchen ist immer für die Möwen) ist Pflicht. Den Störtebeker-Turm in Marienhafe besteigen wir nicht und fahren weiter nach Neuharlingersiel. Bei strahlendem Sonnenschein ist der Hafen gut besucht und kaum ein Platz frei. Als wir wieder losfahren, ziehen Regenwolken auf und zwingen uns zu einem kleinen Stopp an einem Bushaltestellenhäuschen. Der Schauer zieht schnell vorbei und wir fahren zurück zu unserer Pension. Als erstes gibt’s natürlich ein Bier, bevor wir uns umziehen und zum Abendessen erscheinen. Es gibt Schweinebraten, Backschinken, Rotkohl, Salat, Kartoffeln, Sauce = all you can eat!! Irgendwann geben wir uns geschlagen und erklären Karin, dass wir nun wirklich satt sind.

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Sonntag 26.08.2012
Wir frühstücken heute schon um 08.00 Uhr, das Frühstück ist genauso reichlich wie  gestern, Ralf bekommt seine Extraportion Schwarzbrot und seine Geburtstagsgratulation. Wir zahlen unsere Rechnung und versprechen, wieder zu kommen.  Die Fahrt geht nach Emden, wo wir im Otto-Huus einen Ottifanten und einen „Manni“ für die kleinen Mädchen zu Hause kaufen. Der nächste Halt findet am Ems-Sperrwerk statt. Ein dort wartender Busfahrer spendiert mir einen Kaffee aus seiner Bordküche und wir fachsimpeln über unsere Motorräder. Weiter geht es in Richtung Papenburg, natürlich zur Meyer-Werft, wo seit einigen Tagen die „Celebrity Reflection“ am Ausrüstungskai liegt und auf die Ems-Überführung wartet. Trotz des eher bescheidenen Wetters ist ziemlich Betrieb auf dem Gelände. Nach Curry-Wurst-Pommes-Mayo flüchten wir vor einem Shanty-Chor. Ein Blick zum Himmel überzeugt uns, in die Regenklamotten zu steigen. Das stellt sich als richtige Entscheidung heraus, denn den Rest des Tages regnet es fast ununterbrochen. Wir machen unterwegs nur noch eine kleine Pause und sind gegen 18.00 Uhr wieder in Goch.

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Fazit: nichts Großes, aber hat Spaß gemacht, gerne wieder mal ein Wochenende.

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